{"id":2184,"date":"2015-07-01T18:19:39","date_gmt":"2015-07-01T16:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hyperpac.de\/?p=2184"},"modified":"2015-07-01T18:19:39","modified_gmt":"2015-07-01T16:19:39","slug":"car2go-ein-erfahrungsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hyperpac.de\/?p=2184","title":{"rendered":"car2go &#8211; ein Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<p><em>(only in german &#8211; sorry)<\/em><\/p>\n<p>Dem oder der <a href=\"https:\/\/www.hyperpac.de\/?p=1820\">aufmerksamen Leser\/-in<\/a>\u00a0 meines Blogs d\u00fcrfte schon bekannt sein, dass ich hin und wieder Nutzer des Carsharing Angebotes der Deutschen Bahn namens <a href=\"https:\/\/www.flinkster.de\/\" target=\"_blank\">Flinkster<\/a> bin. Ein ganz klarer Nachteil von Flinkster war bisher, dass das &#8220;geteilte&#8221; Fahrzeug wieder dort abgestellt werden musste, wo man es zuvor abgeholt hatte. Eine reine one-way Fahrt war nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Doch seit kurzem haben die <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article141894997\/Flinkster-Kunden-koennen-jetzt-Car2Go-Autos-nutzen.html\" target=\"_blank\">Deutsche Bahn und Daimler (Car2Go) ihre Cahrsharing Angebote zusammen gelegt<\/a>. Der Vorteil daran: Car2Go erm\u00f6glicht nicht nur die one-way Fahrt, vielmehr kann man das geteilte Fahrzeug an jedem beliebigen Ort innerhalb des Car2Go Gesch\u00e4ftsgebietes einfach abstellen. Eine zus\u00e4tzliche Registrierung oder Anmeldung ist f\u00fcr Flinkster Nutzer dabei nicht notwendig. Einzig und allein eine PIN sollte man f\u00fcr seinen Flinkster Acccount festgelegt haben, was sich aber in wenigen Minuten auf der Website bewerkstelligen l\u00e4sst. In der Flinkster App geht das leider nicht.<\/p>\n<p>Praktisch funktioniert die Nutzung dann recht einfach und komfortabel. Ich bestimme mit Hilfe der Flinkster Smartphone App meinen Standort und bekomme dort sehr z\u00fcgig zun\u00e4chst alle Flinkster Fahrzeuge im n\u00e4heren Umkreis angezeigt und mit kurzer Verz\u00f6gerung dann die verf\u00fcgbaren Car2Go Fahrzeuge. Eine adressspezifische Suche, unabh\u00e4ngig vom aktuellen Standort, ist ebenfalls m\u00f6glich. Hat man ein passendes Fahrzeug in der n\u00e4heren Umgebung gefunden, kann man es f\u00fcr max. 30 Minuten reservieren, damit in der Zwischenzeit kein anderer damit wegf\u00e4hrt. Die App zeigt neben dem Kennzeichen und dem Standort, auch den Ladestand bei Elektrofahrzeugen an.<\/p>\n<p>Am reservierten Fahrzeug angekommen &#8211; in meinem Fall (wie im gesamten Gro\u00dfraum Stuttgart) ein e-Smart der 2. Generation (Smart Fortwo ED) &#8211; wird dieses aus der Flinkster App heraus ge\u00f6ffnet. Vorteil dieses Konzepts ist ganz klar, dass ich keine extra Zugangskarte \/-schl\u00fcssel ben\u00f6tige (oder wie im Falle von Flinkster einen Aufkleber auf meinem F\u00fchrerschein habe, dessen rechtliche Zul\u00e4ssigkeit ohnehin in Frage steht; Stichwort: Ver\u00e4nderung eines amtlichen Dokumentes). Doch darin liegt gleichzeitig der gr\u00f6\u00dfte Nachteil &#8211; die Gebundenheit an das Smartphone bzw. die App (Verlust, Akku leer, kein Empfang &#8211; siehe weiter unten). Und so kam es an einem sch\u00f6nen Morgen, dass es offensichtlich technische Probleme bei Car2Go gab und ich zwar ein Fahrzeug reservieren konnte, aber als ich davor stand, es nicht \u00f6ffnen konnte. Das Problem hatten zu der Zeit offensichtlich viele Kunden, denn die Hotline war \u00fcberlastet, so dass ich nicht herausfinden konnte, ob man dort in der Lage gewesen w\u00e4re, das Fahrzeug zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum Normalzustand &#8211; der erfolgreichen \u00d6ffnung per App. Dies dauert gef\u00fchlt zwischen 20 und 30 Sekunden. Nach \u00d6ffnung der T\u00fcren, wird man freundlich vom multifunktionalen Bordcomputer begr\u00fc\u00dft. Im Display des besagten Bordcomputers, der gleichzeitig Freisprecheinrichtung, Radio und Navi ist, muss nun die bereits oben angesprochene PIN eingeben sowie die Nutzungsbedingungen erneut best\u00e4tigt werden (musste bereits bei der Reservierung in der App getan werden). Anschliessend wird der Schl\u00fcssel ins Z\u00fcndschloss gesteckt und die Fahrt kann beginnen.<\/p>\n<p>Das Fahren selbst funktioniert problemlos und nach einer Woche mit t\u00e4glicher Nutzung eines e-Smarts, war der Umstieg auf ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ein wenig seltsam (Stichwort: keine Rekuperation). Die Unterschiede zum <a href=\"https:\/\/www.hyperpac.de\/?p=1213\">2012 von mir gefahrenen e-Smart der 1. Generation<\/a> sind dramatisch. Die aktuelle Generation f\u00e4hrt schneller, weiter und wirkt allgemein ausgereifter. Allein der Fahrkomfort l\u00e4sst immer noch stark zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Hart wie ein Brett ist immer noch stark untertrieben.<\/p>\n<p>Wie am Anfang des Artikels erw\u00e4hnt, kann man das Fahrzeug an einer beliebigen Stelle im Car2Go Gesch\u00e4ftsgebiet abstellen. Der Bordcomputer wei\u00dft einen anhand der aktuellen Fahrzeugposition auch daraufhin, wenn man das Gesch\u00e4ftsgebiet verl\u00e4sst. In diesem Falle muss man dann zun\u00e4chst in das Gesch\u00e4ftsgebiet zur\u00fcckkehren, bevor das Fahrzeug final abgestellt werden kann. Warum final ? Eine Fahrtunterbrechung au\u00dferhalb des Gesch\u00e4ftsgebietes ist durchaus m\u00f6glich. In der praktischen Umsetzung des Gesch\u00e4ftsgebietes gibt es meiner Meinung nach allerdings noch Korrekturbedarf. So ist das Gesch\u00e4ftsgebiet im Gro\u00dfraum Stuttgart kein gro\u00dfer Kreis oder ein gro\u00dfes Rechteck, sondern ein Gebilde mit Unterbrechungen und ausgelassenen Bereichen. Das mag durchaus nachvollziehbare Gr\u00fcnde haben, ist aber f\u00fcr den ortsfremden Kunden nicht besonders hilfreich und vorallem nicht kurzfristig planbar. Im Zweifelsfalle muss man also vor Fahrtantritt auf der Website von Car2Go schauen, ob das Ziel innerhalb des Gesch\u00e4ftsgebietes liegt oder nicht.<\/p>\n<p>Liegt das Ziel im Gesch\u00e4ftsgebiet, ist die Fahrzeugmiete schnell beendet. Zieht man den Schl\u00fcssel aus der Z\u00fcndung, erscheint im Bordcomputer der Vorschlag &#8220;Miete beenden&#8221;. Best\u00e4tigt man dies, wird ein Countdown von 15 Sekunden angezeigt, der allerdings erst beginnt, nachdem alle T\u00fcren geschlossen wurden. Das hei\u00dft selbst f\u00fcr den Fall das man etwas liegengelassen hat, hat man nach Schliessen der letzten T\u00fcr noch 15 Sekunden Zeit um es rauszuholen. Sollte das nicht reichen, so steht das Fahrzeug nach ca. 2 &#8211; 3 Minuten wieder zur Buchung in der App zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00fcsste ich jetzt noch diverse Sonderf\u00e4lle erw\u00e4hnen, bspw. der Akku is (fast) leer, ich habe eine Panne \/ Unfall und \u00c4hnliches. Da ich bisher noch keine Erfahrungen damit habe, w\u00fcrde ich diese dann ggf. hier nachreichen.<\/p>\n<p>Interessant ist nat\u00fcrlich noch der Preis. Dieser liegt im Gro\u00dfraum Stuttgart derzeit bei 0,29 EUR \/ Minute. Das mag auf den ersten Blick viel erscheinen &#8211; denn was ist schon eine Minute &#8211; ist aber um ein vielfaches billiger als eine Taxifahrt. Auch einem Vergleich mit dem Nahverkehr kann das Preismodell, insbesondere auf Kurzstrecken, standhalten.<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Insgesamt gesehen bin ich bisher von Car2Go sehr begeistert. Es erm\u00f6glicht mir unkomplizierte Mobilit\u00e4t in fremden Umgebungen zu einem fairen Preis. Nachbesserungsbedarf gibt es meiner Meinung nach bei der Umsetzung des Gesch\u00e4ftsgebietes sowie bei der Gebundenheit an ein Smartphone. Generell ist nat\u00fcrlich die nicht vorhandene Verf\u00fcgbarkeit in kleineren St\u00e4dten zu bem\u00e4ngeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(only in german &#8211; sorry) Dem oder der aufmerksamen Leser\/-in\u00a0 meines Blogs d\u00fcrfte schon bekannt sein, dass ich hin und wieder Nutzer des Carsharing Angebotes der Deutschen Bahn namens Flinkster bin. 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