Easybell – zuverlĂ€ssige Abwicklung und lahmes VDSL

(only in german – sorry)

Ich war bislang Telekom Entertain und VDSL 50 Benutzer. Mit der QualitĂ€t und insbesondere der Geschwindigkeit des VDSL 50 Anschlusses war ich SEHR zufrieden. Mit dem Preis weniger. Daher entschloss ich mich nach reiflicher Überlegung zu Easybell zu wechseln.

Die Abwicklung und Neuschaltung klappte 1A. Sogar der Router war rechtzeitig und vorkonfiguriert angekommen. Doch die böse Überraschung kam erst noch. Ziemlich unglĂ€ubig blickte ich auf die 18 Mbits Downstream und 2,5 Mbits Upstream den mir die Fritzbox anzeigte. Ich hatte doch VDSL 50 bestellt und das (verdammt nochmal) wollte ich auch haben. Nach einem kurzen und ernĂŒchternden Mailwechsel mit dem Easybell Support war klar – mehr is nich. Angeblich benutzt Easybell wohl die Telefonica-Infrastruktur und damit eine andere (lĂ€ngere) Leitung zu meiner Wohnung als die Telekom.

Mir kamen fast die TrĂ€nen, hatte ich doch bisher meinem VDSL 50 Anschluss der Telekom regelmĂ€ĂŸig beim “peaken” ĂŒber die 50 Mbits zugeschaut. Seltsamerweise hat sich die Performance meines Anschlusses auf wundersame Weise doch nochmal erhöht, auf immerhin 25Mbits Down- und 5 Mbits Upstream. Nur leider ist das ziemlich genau die HĂ€lfte von dem was ich haben wollte (und wofĂŒr ich auch bezahle).

In diesem Sinne…Finger weg von Easybell, Asche auf mein Haupt und zurĂŒck zum großen T.

🙁

Newsflash

(only in german – sorry)

Die Telekom hat Daten zur Anzahl an AuskĂŒnften gegenĂŒber Sicherheitsbehörden veröffentlicht. Das finde ich grundsĂ€tzlich erstmal gut. Was mich aber stutzig macht, sind die 49.796 AnschlussĂŒberwachungen (= abgehörte Telefone). Denn diese sind nur zulĂ€ssig, wenn jemand als TĂ€ter oder Teilnehmer eine der schweren Katalogstraftaten des § 100a StPO (bspw. Raub, Erpressung, Mord und Totschlag) begangen, versucht oder vorbereitet hat. Man darf also demnĂ€chst einen grĂ¶ĂŸeren Fahndungserfolg der Strafverfolgungsbehörden erwarten.

Sony hat im Labor 185 Terabyte auf ein Magnetband gequetscht. Zum Vergleich: ein aktuelles LTO 6 Tape fasst 2,5 Terabyte. Die allgemein bekannten Backupspeicherprobleme sollten damit in absehbarer Zeit gelöst sein.

Der CDU Abgeordnete Philipp Missfelder steht unter massivem Druck, da er auf Wladimir Putins Geburtstagsparty vorbeigeschaut hat (ebenso wie der dt. Botschafter und Exkanzler Gerhard Schröder). Richtig lustig wirds aber erst wenn man weiß, dass die ganze Party eine Veranstaltung der NordStream AG war.

Newsflash

(only in german – sorry)

Die Telekom hat ihre umstrittenen Drosselungsklausen in DSL FlatratevertrĂ€gen entfernt. Das dĂŒrfte zumindestens ein Ergebnis (und Erfolg) des großen Protestes sein. Im selben Atemzug hat die Telekom allerdings angekĂŒndigt neue Volumentarife einzufĂŒhren (Ă€hnlich den Datenvolumen bei mobilem Internet), die dann preislich gĂŒnstiger als die echten Flatrates sein werden bzw. respektive werden die Flatrates wahrscheinlich teurer. Eine weiterhin extra seltsame Entwicklung.

Gottfrid Svartholm, einer der GrĂŒnder von The Pirate Bay, wurde nach DĂ€nemark ausgeliefert und seitdem ist unklar, ob ihm eine rechtskonforme Behandlung dort zu Teil wird. Siehe dazu auch die Dokumentation – The Pirate Bay – Away From Keyboard.

Der scheidende Microsoft Chef Steve Ballmer hat zugegeben, dass Windows Vista sein grĂ¶ĂŸter Fehler war. Nun, es ist schön das er zu dieser Erkenntnis gekommen ist, allerdings bleibt die Frage, warum Microsoft mit Windows 8 diesen Fehler gerade wiederholt.

Eine von Bertelsmann zur Bundestagswahl 2013 finanzierte Studie belegt jetzt mit sehr deutlichen Zahlen, dass immer weniger Menschen aus armen VerhÀltnissen wÀhlen gehen. Und das ist nicht gut, wie man anhand des Wahlergebnisses ablesen kann.

Heise Autos testet den Tesla Model S. Das Urteil vorweggenommen: das beste Elektroauto das man fĂŒr Geld kaufen kann. Leider fĂŒr meiner Meinung nach viel zu viel Geld.

Newsflash

Forza 5, DER Launchtitel fĂŒr die XBOX One, bekommt eine 79% Klatsche (zu Recht). Nur zur Erinnerung: die Forza Teile auf der letzten Konsolengeneration zĂ€hlen zu den besten Rennspielen aller Zeiten. Schöne neue Welt !

Den öffentlich-rechtlichen Sendern standen bisher ca. 7,5 Milliarden Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung. Nach EinfĂŒhrung des neuen Rundfunkbeitrages werden es fĂŒr 2013 noch ca. 1 Milliarde Euro mehr sein, sprich in Summe 8,5 Milliarden Euro. Nur um diese Zahlen einzuordnen: der Free Cash Flow – vereinfacht gesagt die Menge an Geld, die ein Unternehmen “zum Ausgeben” ĂŒbrig hat – der Deutschen Telekom, dem grĂ¶ĂŸten Telekommunikationsunternehmen Europas, betrug im Jahr GeschĂ€ftsjahr 2012 ganze 6,2 Milliarden Euro. Das heißt die öffentlich-rechtlichen Sender werden Ende 2013 rund 2,3 Milliarden Euro mehr Geld zum Ausgeben haben, als der grĂ¶ĂŸte europĂ€ische Telekommunikationskonzern. Absolut unklar.

Der Launchcode fĂŒr das US Atomwaffenarsenal bestand offensichtlich fĂŒr eine erhebliche Zeit aus 8 Nullen. Ich sags immer wieder, Menschen und Passwörter sind einfach nicht fĂŒr einander gemacht.

Lokalnachrichten: In Erfurt muss eine Art Sozialkaufhaus fĂŒr bedĂŒrftige Familien schließen, weil 20.000 EUR zur Abdeckung der Personalkosten fehlen. Gleichzeitig gönnt sich die Stadt Erfurt eine neue Multifunktionsarena aka Fußballstadion fĂŒr einen bisher nicht nĂ€her bekannten Millionenbetrag. Ebenfalls absolut unklar.

Und noch eine etwas Ă€ltere Nachricht zum Abschluss. Steam hat Xbox Live bei der Nutzeranzahl ĂŒberholt. Das Playstation Network liegt zwar immer noch ordentlich vorn, aber anhand der Launch Titel fĂŒr die PS4 bin ich guter Dinge, dass sich das bald Ă€ndert.

Newsflash

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Das Landgericht Köln hat recht ĂŒberraschend der Telekom die Drosselung in ihren neuen (V)DSL VertrĂ€gen / Tarifen untersagt. Geklagt hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Spannend finde ich, ob die Verbraucherzentrale jetzt auch gegen alle anderen Anbieter (Telefonica/O2, Congstar, Kabel Deutschland) – die eine Drosselung in ihren AGB vorsehen – klagt.

Teltale Games hat erstmals Details (ACHTUNG: Spoiler) zur Fortsetzung von The Walking Dead preisgegeben. Wer die erste Staffel, bestehend aus 5 Episoden, noch nicht gespielt hat, sollte das dringend nachholen.

Isohunt, einer der grĂ¶ĂŸten Torrent Indizies, ist kurz nach seiner Schliessung “unter neuer Leitung” wieder online. Erinnert stark an The Pirate Bay, die ebenfalls trotz Verurteilung der GrĂŒnder und ursprĂŒnglichen Betreiber weiterhin online sind. Ich denke ein weiteres Kapitel aus dem Buch “you canÂŽt delete whatÂŽs on the internet once”.

Nintendo scheint etwas ratlos angesichts der (immer noch) schleppenden VerkĂ€ufer der Wii U. Tja, das kommt davon wenn man seine jahrelangen Stakeholder und Stammkunden – die Coregamer – einfach so verrotten lĂ€sst und nur noch massenkompatiblen Scheiß entwickelt (siehe Nintendo 2DS – englischer Kommentar).

Bis zum 24.11. findet in Wien die Ausstellung Faceless Part II statt, die sich “…mit Gesichtern und Persönlichkeiten, die auf der Suche nach dem ihnen zustehenden Recht auf Freiheit sind sowie mit Ikonen, an die wir frĂŒher glaubten und die als Quelle der Inspiration dienten.” beschĂ€ftigt. Adam Harvey zeigt auch seine Stealth Wear – KleidungsstĂŒcke und Accessoires die euch vor der ungewollten (digitalen) Identifikation im tĂ€glichen Leben schĂŒtzen.

Renault kann den Batterien seiner Elektroautos aus der Ferne den Stecker ziehen, bspw. wenn man mit seinen Leasingraten fĂŒr die Batterie im RĂŒckstand ist. DRM 2.0. Funktioniert sicher auch, wenn man etwas kritisches ĂŒber sie bloggt. Oder twittert. Oder denkt.

Der Artikel ist kompliziert, daher die Kurzfassung: wenn ihr Deutschland als Staat und seine Gesetzgebung als solcher in Frage stellt, dann seid ihr möglicherweise schon sehr bald FußgĂ€nger und euren FĂŒhrerschein los.

Die VG Wort – so etwas wie die GEMA fĂŒr Texte und SchriftstĂŒcke – hat wegen ihrer illegalen AusschĂŒttungspraxis schon 2x vor Gericht verloren. Jetzt denkt sie darĂŒber nach, einfach die Gesetzteslage zu Ă€ndern (bzw. durch die zu erwartende Große Koalition aus CDU & SPD Ă€ndern zu lassen).

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Horst Seehofer kann sich einen Mindestlohn von 8,50 EUR / Stunde vorstellen. Nun, das spricht zunĂ€chst erstmal fĂŒr ihn. Die Wirtschaftsweisen sind leider dagegen. Bemerkenswerte BegrĂŒndung, zitiert aus dem n-tv Artikel: “So verdiene in Ostdeutschland rund ein Viertel aller Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro. Bei EinfĂŒhrung eines Mindestlohnes könne es dort zu einem betrĂ€chtlichen Abbau von ArbeitsplĂ€tzen kommen.”

Bernhard Knierim – Autor des recht bekannten Buches “Essen im Tank” – spricht ĂŒber die MobilitĂ€t von heute und schlĂ€gt vor, eine Anti-Pendlerpauschale einzufĂŒhren. Sehr lesenswerter Artikel.

Die Deutsche Telekom und die “MĂŒnchner Sicherheitskonferenz” haben im Vorfeld des zweiten Cyber Security Summit eine “Kurzumfrage” durchfĂŒhren lassen, in der sich – grob gesagt – die Befragten zwischen Freiheit und Sicherheit im Bezug auf das Surfen im Internet entscheiden mussten. “Wenn sie aber zwischen “Freiheit” und “Sicherheit”, also dem Schutz von Daten vor Angriffen und Missbrauch, wĂ€hlen mussten, entschieden sich 79 Prozent der Befragten fĂŒr “Sicherheit”.” Ich befĂŒrchte leider, dass sich die 79% nicht bewusst sind, was ihre Entscheidung fĂŒr Sicherheit fĂŒr Folgen haben wird.

 

Newsflash

(only in german – sorry)

Ein wirklich sehr interessanter Artikel ĂŒber die AbhöraktivitĂ€ten der DDR in der damaligen Bundesrepublik Deutschland. AnlĂ€sslich der aktuellen Debatte ĂŒber die FĂ€higkeiten und Möglichkeiten der NSA (und des GVHQ) Glasfaserleitungen anzuzapfen möchte ich kurz zitieren: “Als zwischen Frankfurt am Main und Westberlin eine Glasfaserleitung fĂŒr Transit gelegt und die Kommunikation digitalisiert wurde, nahm MĂ€nnchen die Herausforderung an. Noch vor Inbetriebnahme des Kabels gelang es, die Kommunikation optisch zu splitten, so dass den Horchern Tausende weitere vermeintlich sichere KanĂ€le offen standen.

Ebenfalls sehr interessanter Artikel des Spiegels aus dem Jahre 1996 zum Thema Abhören.

99 Life Hacks die dir das Leben leichter machen. Es sind wirklich einige sehr geniale EinfÀlle dabei. Unbedingt anschauen.

Aus aktuellem Anlass (“Krassester Fall von gekaufter Politik seit Langem“) die Liste mit allen Spenden ĂŒber 50.000 EUR an deutsche Parteien.

Glenn Greenwald, bekanntester Snowden Reporter, verlÀsst den Guardian (im Guten).

Update: Aus aktuellen Anlass folgenden jetzt noch 3 Links die sich alle mehr oder weniger mit dem Internet in Deutschland und den Vorstellungen der Deutschen Telekom beschÀftigen. Schöne neue Welt !