CarNoGo – warum ich in New York kein car2go Auto mieten konnte

(only in german – sorry)

Kennt ihr das? Diese innovativen Mobilit├Ątskonzepte? Immer und ├╝berall verf├╝gbar, einfach die App ├Âffnen und einsteigen?

Nun, wie sich herausstellte, gilt das nicht ├╝berall.

Aber von vorn. Ich war vor kurzem in den USA, genauer gesagt in New York. Das U-Bahn System dort ist schlicht und einfach Mist und dann waren auch gleich noch 2 Linien aufgrund von Bauarbeiten teilweise gesperrt. Und obwohl ich der englischen Sprache einigerma├čen m├Ąchtig bin, war es mir nicht m├Âglich herauszufinden, was nun wie und wo genau gesperrt ist.

Egal. Es musste ein alternatives Fortbewegungsmittel her und da ich weder die Uber noch die Lyft App auf meinem Telefon hatte, ├╝berkam mich ein freudiges L├Ącheln, als ich einen kleinen wei├č-blauen Car2Go Smart sah. Nur leider konnte ich die Car2Go App nicht dazu ├╝berreden, mir das Fahrzeug zur Miete zu ├╝berlassen.

Und um es kurz zu machen – es geht nicht. Als deutscher Nutzer von Car2Go kann man in den USA keine Fahrzeuge mieten. Es ist eine erneute, manuelle Verifizierung des F├╝hrerscheins n├Âtig, die nur vor Ort gemacht werden kann. Selbst wenn man dieses Hindernis hinter sich bringen k├Ânnte (was bei einem l├Ąngeren Aufenthalt durchaus m├Âglich w├Ąre), ben├Âtigt man zus├Ątzlich noch einen neuen Car2Go Account. “Pendelt” man also h├Ąufiger zwischen den USA und Deutschland, m├╝sste man sich auf dem Smartphone also auch st├Ąndig an der App an- und abmelden.

Das Schlimmste aber daran – die deutsche Car2Go Website schweigt sich ├╝ber diese Beschr├Ąnkung aus. Ich musste wirklich ziemlich lange suchen, bis ich schlie├člich auf der amerikanischen Website – und dort auch sehr versteckt – diese Info fand. Nat├╝rlich habe ich auch versucht, den amerikanischen Kundendienst anzurufen. In der seeeeeehr langen Warteschlange habe ich aber aufgegeben.

Sehr ├Ąrgerlich das Ganze. Letztendlich wurde ich dann Kunde von Lyft und Uber, wobei die “Lyft Experience” die deutlich Bessere war.

e-Roller Sharing in D├╝sseldorf

(only in german – sorry)

Update – toter Eddy und hohes Gewicht:

Gestern hatte ich gleich 2 Probleme, allerdings mit unterschiedlichen Eddys. Roller Nr. 1 hatte ich ├╝ber die App reserviert und die Helmbox lies sich zu Mietbeginn problemlos ├Âffnen. Leider konnte ich den Eddy nicht starten. Er war schlicht und einfach komplett tot. Keine Anzeige im Display, kein Starten und nat├╝rlich kein Fahren. Leider konnte mir die Hotline ebenfalls nicht weiterhelfen, so dass mir nichts anderes ├╝brig blieb, als zum n├Ąchsten Eddy zu gehen. Ich hoffe, dass ich eine Gutschrift f├╝r die Mietzeit erhalte. Denn mit Rumprobieren und Hotline anrufen sind dann doch gute 15 Minuten vergangen.

Roller Nr. 2 hatte ein ganz anderes Problem. Ich musste wirklich alle meine Kraft aufbieten, um ihn vom St├Ąnder herunterzubekommen. Mir ist bereits einige Male aufgefallen, dass die Eddys ein wirklich hohes Gewicht (laut Datenblatt 85kg, scheinen mir pers├Ânlich aber deutlich schwerer) haben und ich kann mir gut vorstellen, dass so manch einer oder eine Probleme haben d├╝rfte, den Eddy in Startposition zu bringen. Bei diesem ganz speziellen Eddy wiederum schien sich der St├Ąnder verkantet zu haben. In diesem Bereich w├Ąre eine konstruktionstechnische Verbesserung auf jeden Fall hilfreich.

Seit einiger Zeit sind mir im Zentrum von D├╝sseldorf diesen kleinen gr├╝n-schwarzen Roller mit der Aufschrift “eddy-sharing.de” aufgefallen. Als Freund von innovativen Mobilit├Ątskonzepten musste ich nat├╝rlich sofort austesten, was sich dahinter verbirgt.

Wenig ├╝berraschend handelt es sich dabei um ein Sharing-Konzept, nur diesmal eben nicht Car-Sharing sondern Roller-Sharing und zwar in Form von Elektrorollern der spanischen Firma Torrot. Bevor ich jedoch meine erste elektrische Rollerfahrt antreten konnte, musste ich mich zun├Ąchst registrieren. Das geht entweder per Website auf eddy-sharing.de oder per iOS oder Android App. F├╝r die Registrierung selbst ben├Âtigte ich meinen F├╝hrerschein (ein “normaler” PKW F├╝hrerschein) und eine Zahlungsmethode – wahlweise Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Wie von Car-Sharing Konzepten bekannt, muss auch bei eddy-sharing der F├╝hrerschein verifiziert werden. Das geht ├╝ber die App sehr komfortabel und zwar in Form eines Bildes sowie eines kurzen Videos, was man von sich selbst und dem F├╝hrerschein aufnimmt. Das geht dann direkt an eddy-sharing, wird von einer Person verifiziert und danach kann es losgehen. Wem dieses Verfahren zu bedenklich in Sachen Datenschutz ist, hat zus├Ątzlich die M├Âglichkeit, pers├Ânlich im eddy-sharing Servicecenter vorstellig zu werden. Die Registrierung kostet einmalig 10,- EUR, die allerdings sofort – zu mindestens aktuell – in ein Minutenguthaben umgewandelt werden.

Laut der Website von eddy-sharing sollten das 50 Minuten sein – in meinem Falle waren es 100 Minuten. Ansonsten kostet jede Fahrminute mit einem eddy 0,19 EUR, jede Parkminute 0,05 EUR (falls man fix etwas einkaufen will und der Eddy solange parkt) und es gibt eine Kostenbremse in H├Âhe von 24 EUR pro Tag. Ob die Kostenbremse auch bedeutet, dass man den Eddy wirklich einen ganzen Tag nutzen k├Ânnte, habe ich allerdings nicht getestet.

├ťberhaupt scheint es mir so, als h├Ątte das Preismodell aktuell noch leichte Inkonsistenzen. So wurde mir am Ende meiner ersten Fahrt in der App angezeigt, dass eddy-sharing automatisch den f├╝r mich g├╝nstigsten Preis gew├Ąhlt h├Ątte und zwar den Minutenpreis. Es gibt also offensichtlich auch einen Preis pro Kilometer. Grunds├Ątzlich ist das nicht ungew├Âhnlich f├╝r Sharing-Konzepte. Nur w├╝rde ich dann schon gerne wissen, was wann wie zur Abrechnung kommt. Wie sich nach einer kurzen Recherche herausstellt, gab es wohl urspr├╝nglich 2 Preismodelle. Ein Kilometermodell und ein Minutenmodell. Das Kilometermodell scheint – wenn ich der eddy-sharing Website Glauben schenken darf, allerdings zum 04.05.2018 abzulaufen.

Jetzt kommen wir aber endlich zum wichtigsten Teil, n├Ąmlich dem Fahren. Ein Eddy ist schnell gefunden, im D├╝sseldorfer Stadtteil Pempelfort aktuell sogar so schnell, dass ich nicht mal die App ├Âffnen m├╝sste. Muss ich aber trotzdem, sonst kann die Miete bzw. Fahrt nicht beginnen. Gesagt, getan und schon ├Âffnet sich die Verriegelung der Helmbox mit einem deutlich h├Ârbaren Klack und gibt den Blick auf einen der beiden darin befindlichen Helme frei. Helm aufgesetzt, den Eddy mit doch recht hohem Kraftaufwand vom St├Ąnder gewuchtet, mit einem kleinen Schalter eingeschaltet und schon gehts los. Das der Roller elektrisch ist, f├Ąllt sofort daran auf, dass er keinerlei Ger├Ąusch von sich gibt. Erst bei starker Beschleunigung gibt es das bei Elektromotoren bekannte Surren, eine Mischung aus Gabelstabler und Raumschiff. Apropos starke Beschleunigung – diese hat der Roller tats├Ąchlich, so dass kleine Ampelrennen durchaus m├Âglich sind. Allerdings hat diese Beschleunigung ein j├Ąhes Ende und zwar bei 50km/h. Das d├╝rfte daran liegen, dass der Roller unter die Kategorie L1e f├Ąllt und somit eigentlich schon bei 45km/h abgeriegelt werden sollte. Dank der F├╝hrerscheinregelungen f├╝r Roller ein n├Âtiger Kompromi├č. Doch trotz dieser Beschr├Ąnkung macht das Fahren mit dem Eddy gro├čen Spa├č, denn der kleine e-Roller ist sehr dynamisch, wendig und spritzig. Dennoch kann es passieren, dass man dank der 50 bzw. 45km/h Beschr├Ąnkung zu einem kleinen Verkehrshindernis wird. Die Stadtautobahn oder Schnellstra├če sollte man tunlichst meiden.

Stattdessen habe ich etwas getan, was ich nicht tun sollte, wozu der elektrische Eddy aber verleitet. N├Ąmlich wild abzuk├╝rzen, ├╝berall dort lang zu fahren wo ich nicht darf, ja sogar ein Park und ein Fahrradweg waren nicht vor mir sicher. Das liegt haupts├Ąchlich daran, dass Eddy so leise ist und man schlicht und einfach kein Aufsehen erregt. Auf dem Fahrradweg war ich eben einfach ein schnelleres Fahrrad. Und im Park, naja ├Ąhmmm, es hat einfach Spa├č gemacht und war eine gro├čartige Abk├╝rzung.

2 Dinge gibt es allerdings, die mir am elektrischen Eddy nicht so gut gefallen haben. Das Schlimmste davon sind die Bremsen. Obwohl sie es nicht sind, funktionieren diese recht digital. Bremsen, oder eben nicht bremsen. So etwas wie Gef├╝hl oder die M├Âglichkeit einer sanften Dosierung der Bremskraft gibt es nicht bzw. nur sehr sehr bedingt. Zudem hatte ich – als eher seltener Rollerfahrer – einige Probleme herauszufinden, was jetzt eigentlich Vorder- und was Hinterbremse ist. Der erfahrene Mopedfahrer wird mich jetzt sicherlich auslachen – vollkommen zu Recht – allerdings h├Ątte ich einen Aufkleber in der N├Ąhe des jeweiligen Hebels ganz praktisch gefunden. Fairerweise muss erw├Ąhnt werden, dass auf der Website erkl├Ąrt ist, welcher Hebel f├╝r welche Bremse ist.

Die 2. Sache die mir nicht gefallen hat, sind die Spiegel. Denn f├╝r jemanden mit meiner K├Ârperstatur sind diese schlicht und einfach zu klein bzw. zu weit innen angebracht. Mir ist es nicht gelungen, diese so einzustellen, dass ich tats├Ąchlich hinter mir etwas sehen konnte au├čer meine eigene Schulter oder meinen Kopf. D├╝nnere Menschen werden das Problem sicherlich nicht haben, aber gerade in der Stadt ist es ohne spiegel schon ein bisschen bl├Âd. Weitere negative Dinge sind mir nicht aufgefallen, bis auf den oben bereits angesprochenen hohen Kraftaufwand, um den Eddy vom St├Ąnder zu bekommen. Ursache daf├╝r ist das hohe Gewicht des Eddy, was wiederum zum Teil durch die Batterie(n) bedingt ist. Die hier verwendete City Version des Torrot Muvi wurde mit zwei Batterien ausgestattet, was eine Reichweite von ca. 85km erm├Âglicht. F├╝r ein Roller-Sharing sollte das ausreichen, wenn gleich ich auch schon 2-3 Eddys in der App gesehen habe, bei denen der Akkuladestand gegen Mittag nur noch um die 20% betrug.

Kleine Erg├Ąnzung zur Ausstattung des Eddy – es gibt eine wirklich unglaublich praktische und sichere Smartphonehalterung am Lenker, so dass ich mich sogar ein wenig von Google Maps durch D├╝sseldorf leiten lassen konnte.

So hat mich also die erste Fahrt mit einem e-Roller durchaus begeistert. So sehr, dass ich begann mich zu fragen, was denn so ein e-Roller eigentlich kostet. Die Auswahl ist inzwischen erstaunlich gro├č und das Angebot einigerma├čen un├╝berschaubar, da es diverse Faktoren zu beachten gibt (Reichweite, F├╝hrerscheinklasse, Platz f├╝r Gep├Ąck, Gr├Â├če des Rollers an sich, Leistung, usw.). Also beschr├Ąnkte ich meine Suche auf die Roller von Torrot, da ich den Muvi City jetzt bereits kannte. Ich darf an dieser Stelle sagen, dass ich einigerma├čen geschockt war. F├╝r die 45km/h Version sind rund 4.800 EUR f├Ąllig, bei der Muvi Executive Variante mit 60km/h sind es sogar knapp 5.000 EUR. Bei der Konkurrenz gibt es das billiger – nun – ja und nein. Es gibt deutlich g├╝nstigere e-Roller, aber es gibt auch noch deutlich teurere, z.B. die e-Schwalbe (www.MySchwalbe.com).

Gespannt sein darf man in diesem Zusammenhang auf AppScooter – https://boltmobility.com/appscooter – quasi der Tesla unter den Elektrorollern, wenn er denn dann irgendwann in 2018 auf den Markt kommt. Bis dahin fahre ich weiter Eddy!

Dinge die ich tue, w├Ąhrend mein Elektroauto l├Ądt

(only in german – sorry)

  1. Schlafen
  2. Pilze suchen
  3. Kaffee trinken
  4. Bungalow kehren
  5. W├Ąsche abh├Ąngen
  6. Abendessen
  7. Schifffahrtplan studieren
  8. Diese Liste schreiben
  9. Durch die Au├čenbezirke von Moers spazieren
  10. Bei Aldi einkaufen
  11. Eine Runde schwimmen gehen
  12. Ein St├╝ck Torte bei Franz Mehlhose essen

car2go – ein Erfahrungsbericht

(only in german – sorry)

Dem oder der aufmerksamen Leser/-in┬á meines Blogs d├╝rfte schon bekannt sein, dass ich hin und wieder Nutzer des Carsharing Angebotes der Deutschen Bahn namens Flinkster bin. Ein ganz klarer Nachteil von Flinkster war bisher, dass das “geteilte” Fahrzeug wieder dort abgestellt werden musste, wo man es zuvor abgeholt hatte. Eine reine one-way Fahrt war nicht m├Âglich.

Doch seit kurzem haben die Deutsche Bahn und Daimler (Car2Go) ihre Cahrsharing Angebote zusammen gelegt. Der Vorteil daran: Car2Go erm├Âglicht nicht nur die one-way Fahrt, vielmehr kann man das geteilte Fahrzeug an jedem beliebigen Ort innerhalb des Car2Go Gesch├Ąftsgebietes einfach abstellen. Eine zus├Ątzliche Registrierung oder Anmeldung ist f├╝r Flinkster Nutzer dabei nicht notwendig. Einzig und allein eine PIN sollte man f├╝r seinen Flinkster Acccount festgelegt haben, was sich aber in wenigen Minuten auf der Website bewerkstelligen l├Ąsst. In der Flinkster App geht das leider nicht.

Praktisch funktioniert die Nutzung dann recht einfach und komfortabel. Ich bestimme mit Hilfe der Flinkster Smartphone App meinen Standort und bekomme dort sehr z├╝gig zun├Ąchst alle Flinkster Fahrzeuge im n├Ąheren Umkreis angezeigt und mit kurzer Verz├Âgerung dann die verf├╝gbaren Car2Go Fahrzeuge. Eine adressspezifische Suche, unabh├Ąngig vom aktuellen Standort, ist ebenfalls m├Âglich. Hat man ein passendes Fahrzeug in der n├Ąheren Umgebung gefunden, kann man es f├╝r max. 30 Minuten reservieren, damit in der Zwischenzeit kein anderer damit wegf├Ąhrt. Die App zeigt neben dem Kennzeichen und dem Standort, auch den Ladestand bei Elektrofahrzeugen an.

Am reservierten Fahrzeug angekommen – in meinem Fall (wie im gesamten Gro├čraum Stuttgart) ein e-Smart der 2. Generation (Smart Fortwo ED) – wird dieses aus der Flinkster App heraus ge├Âffnet. Vorteil dieses Konzepts ist ganz klar, dass ich keine extra Zugangskarte /-schl├╝ssel ben├Âtige (oder wie im Falle von Flinkster einen Aufkleber auf meinem F├╝hrerschein habe, dessen rechtliche Zul├Ąssigkeit ohnehin in Frage steht; Stichwort: Ver├Ąnderung eines amtlichen Dokumentes). Doch darin liegt gleichzeitig der gr├Â├čte Nachteil – die Gebundenheit an das Smartphone bzw. die App (Verlust, Akku leer, kein Empfang – siehe weiter unten). Und so kam es an einem sch├Ânen Morgen, dass es offensichtlich technische Probleme bei Car2Go gab und ich zwar ein Fahrzeug reservieren konnte, aber als ich davor stand, es nicht ├Âffnen konnte. Das Problem hatten zu der Zeit offensichtlich viele Kunden, denn die Hotline war ├╝berlastet, so dass ich nicht herausfinden konnte, ob man dort in der Lage gewesen w├Ąre, das Fahrzeug zu ├Âffnen.

Doch zur├╝ck zum Normalzustand – der erfolgreichen ├ľffnung per App. Dies dauert gef├╝hlt zwischen 20 und 30 Sekunden. Nach ├ľffnung der T├╝ren, wird man freundlich vom multifunktionalen Bordcomputer begr├╝├čt. Im Display des besagten Bordcomputers, der gleichzeitig Freisprecheinrichtung, Radio und Navi ist, muss nun die bereits oben angesprochene PIN eingeben sowie die Nutzungsbedingungen erneut best├Ątigt werden (musste bereits bei der Reservierung in der App getan werden). Anschliessend wird der Schl├╝ssel ins Z├╝ndschloss gesteckt und die Fahrt kann beginnen.

Das Fahren selbst funktioniert problemlos und nach einer Woche mit t├Ąglicher Nutzung eines e-Smarts, war der Umstieg auf ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ein wenig seltsam (Stichwort: keine Rekuperation). Die Unterschiede zum 2012 von mir gefahrenen e-Smart der 1. Generation sind dramatisch. Die aktuelle Generation f├Ąhrt schneller, weiter und wirkt allgemein ausgereifter. Allein der Fahrkomfort l├Ąsst immer noch stark zu w├╝nschen ├╝brig. Hart wie ein Brett ist immer noch stark untertrieben.

Wie am Anfang des Artikels erw├Ąhnt, kann man das Fahrzeug an einer beliebigen Stelle im Car2Go Gesch├Ąftsgebiet abstellen. Der Bordcomputer wei├čt einen anhand der aktuellen Fahrzeugposition auch daraufhin, wenn man das Gesch├Ąftsgebiet verl├Ąsst. In diesem Falle muss man dann zun├Ąchst in das Gesch├Ąftsgebiet zur├╝ckkehren, bevor das Fahrzeug final abgestellt werden kann. Warum final ? Eine Fahrtunterbrechung au├čerhalb des Gesch├Ąftsgebietes ist durchaus m├Âglich. In der praktischen Umsetzung des Gesch├Ąftsgebietes gibt es meiner Meinung nach allerdings noch Korrekturbedarf. So ist das Gesch├Ąftsgebiet im Gro├čraum Stuttgart kein gro├čer Kreis oder ein gro├čes Rechteck, sondern ein Gebilde mit Unterbrechungen und ausgelassenen Bereichen. Das mag durchaus nachvollziehbare Gr├╝nde haben, ist aber f├╝r den ortsfremden Kunden nicht besonders hilfreich und vorallem nicht kurzfristig planbar. Im Zweifelsfalle muss man also vor Fahrtantritt auf der Website von Car2Go schauen, ob das Ziel innerhalb des Gesch├Ąftsgebietes liegt oder nicht.

Liegt das Ziel im Gesch├Ąftsgebiet, ist die Fahrzeugmiete schnell beendet. Zieht man den Schl├╝ssel aus der Z├╝ndung, erscheint im Bordcomputer der Vorschlag “Miete beenden”. Best├Ątigt man dies, wird ein Countdown von 15 Sekunden angezeigt, der allerdings erst beginnt, nachdem alle T├╝ren geschlossen wurden. Das hei├čt selbst f├╝r den Fall das man etwas liegengelassen hat, hat man nach Schliessen der letzten T├╝r noch 15 Sekunden Zeit um es rauszuholen. Sollte das nicht reichen, so steht das Fahrzeug nach ca. 2 – 3 Minuten wieder zur Buchung in der App zur Verf├╝gung.

An dieser Stelle m├╝sste ich jetzt noch diverse Sonderf├Ąlle erw├Ąhnen, bspw. der Akku is (fast) leer, ich habe eine Panne / Unfall und ├ähnliches. Da ich bisher noch keine Erfahrungen damit habe, w├╝rde ich diese dann ggf. hier nachreichen.

Interessant ist nat├╝rlich noch der Preis. Dieser liegt im Gro├čraum Stuttgart derzeit bei 0,29 EUR / Minute. Das mag auf den ersten Blick viel erscheinen – denn was ist schon eine Minute – ist aber um ein vielfaches billiger als eine Taxifahrt. Auch einem Vergleich mit dem Nahverkehr kann das Preismodell, insbesondere auf Kurzstrecken, standhalten.

Fazit:

Insgesamt gesehen bin ich bisher von Car2Go sehr begeistert. Es erm├Âglicht mir unkomplizierte Mobilit├Ąt in fremden Umgebungen zu einem fairen Preis. Nachbesserungsbedarf gibt es meiner Meinung nach bei der Umsetzung des Gesch├Ąftsgebietes sowie bei der Gebundenheit an ein Smartphone. Generell ist nat├╝rlich die nicht vorhandene Verf├╝gbarkeit in kleineren St├Ądten zu bem├Ąngeln.

 

iOS Music Player App without iTunes – app advise: iDownloads+

Update

I did a video for my other YouTube Channel where you can see what the app can do:

If you don┬┤t want to use iTunes for copying and playing music on your iOS device (in my case an iPhone 5) you don┬┤t have a lot of alternatives. Most of the apps that also work with not jailbroken iOS devices are crap.

For a very long time I used Phone Drive. It´s a pretty good app, allowing you to copy files via wifi to your device using simple webpage uploader or via ftp. Especially the ftp feature is great if you want to copy directories or a lot of music. Sadly the app doesn´t support UTF-8 unicode which leads to some strange characters and can cause upload problems when using ftp. But the BIGGEST FLAW was that it frequently stopped music playback when you locked your device. I reported this bug to the developers but a) got no answer and b) it wasn´t resolved though the app got updated regularly.

So I went on to search for a replacement and the one I found looked pretty crappy too. At least in the beginning.

idownloads┬áThe replacement is called iDownloads+┬áand was mainly designed for downloading files from webpages to your iOS device. Therefore it features an internal browser with ad-block support and several features helping you download the web easily. But it can also play music and for me the most important part – you can copy music to your iOS device without using iTunes. There a 2 ways to do that: ┬áfirst you can use a browser which I really can┬┤t recommend because you can only upload one file per upload and you can┬┤t create folders. Second you can use WebDav and I highly recommend that. WebDav is a bit like ftp so it allows you to create, delete, rename and move files & folders, upload several files & folders at once and a lot more. Most operating systems have a build in WebDav support but if you┬┤re a Windows user like me I recommend to use a third party tool (because the WebDav integration even in Windows 8.1 is crap). I use CarotDAV. It┬┤s free, it┬┤s small, it can be portable and does the job. Sadly the WebDav feature isn┬┤t available in the free version. You have to pay 0,99 EUR (around 1.20 $) to unlock it and I highly recommend that you also spend a bit more to remove all ads from the app. Otherwise it┬┤s flooded with ads.

iDownloads+ features (not a complete list, just those important for me):

– plays music even in background / when your iOS device is locked

– copy music onto your iOS device using WebDav

– copy other files (e.g. PDF, DOCS) to your iOS device

– web uploader for a browser (though ugly and not very feature rich)

– does much more fancy stuff

– cheap (free + 0,99 EUR / 1.20 $ WebDav unlock + 1,99 EUR / 2.20 $ for removing all the ads)

Downloads:

iDownloads+ on the App Store

CarotDAV

Screenshot from the iDownloads+ files view:

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Easybell – zuverl├Ąssige Abwicklung und lahmes VDSL

(only in german – sorry)

Ich war bislang Telekom Entertain und VDSL 50 Benutzer. Mit der Qualit├Ąt und insbesondere der Geschwindigkeit des VDSL 50 Anschlusses war ich SEHR zufrieden. Mit dem Preis weniger. Daher entschloss ich mich nach reiflicher ├ťberlegung zu Easybell zu wechseln.

Die Abwicklung und Neuschaltung klappte 1A. Sogar der Router war rechtzeitig und vorkonfiguriert angekommen. Doch die b├Âse ├ťberraschung kam erst noch. Ziemlich ungl├Ąubig blickte ich auf die 18 Mbits Downstream und 2,5 Mbits Upstream den mir die Fritzbox anzeigte. Ich hatte doch VDSL 50 bestellt und das (verdammt nochmal) wollte ich auch haben. Nach einem kurzen und ern├╝chternden Mailwechsel mit dem Easybell Support war klar – mehr is nich. Angeblich benutzt Easybell wohl die Telefonica-Infrastruktur und damit eine andere (l├Ąngere) Leitung zu meiner Wohnung als die Telekom.

Mir kamen fast die Tr├Ąnen, hatte ich doch bisher meinem VDSL 50 Anschluss der Telekom regelm├Ą├čig beim “peaken” ├╝ber die 50 Mbits zugeschaut. Seltsamerweise hat sich die Performance meines Anschlusses auf wundersame Weise doch nochmal erh├Âht, auf immerhin 25Mbits Down- und 5 Mbits Upstream. Nur leider ist das ziemlich genau die H├Ąlfte von dem was ich haben wollte (und wof├╝r ich auch bezahle).

In diesem Sinne…Finger weg von Easybell, Asche auf mein Haupt und zur├╝ck zum gro├čen T.

­čÖü

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist sch├Ân

(only in german – sorry)

berlinlinienbusIch bin meinem liebsten ├Âffentlichen Verkehrsmittel, der Deutschen Bahn, untreu geworden und eine Runde Fernbus gefahren. Genauer gesagt mit der Firma Berlinlinienbus, durchgef├╝hrt wiederum von der Firma Steinbr├╝ck Reisen.

Und ich muss sagen, dass war gar nicht schlecht. Ich bin grunds├Ątzlich kein gro├čer Freund des Busfahrens, aber in diesem Fall war es eine 7,50 EUR (Onlinespecial Bus) vs. 32,- EUR (Bahn mit Bahncard 50, also eigentlich 64 EUR) pro Fahrt Entscheidung. Kurz im Kopf ├╝berschlagen bedeutet dass, das die Bahn ohne Bahncard 50 gleich 9x teurer und mit Bahncard 50 immerhin noch rund 4x teurer gewesen w├Ąre. Auf die 64,- EUR komm ich gerade selbst irgendwie nicht klar. Fairerweise sei noch erw├Ąhnt, dass jedes Gep├Ąckst├╝ck das ins Gep├Ąckfach des Busses wandern soll, 1,- EUR extra kostet. Naja zur├╝ck zur Sache.

Erste Auff├Ąlligkeit beim Fernbusfahren war die ausgesprochene und ehrliche Freundlichkeit des Busfahrers. Ganz anders als der typische “Klassenfahrt – ich hasse euch alle ihr sch*** G├Âren Typ”. N├Ąchste Auff├Ąlligkeit – der Bus war ├╝berp├╝nktlich da und fuhr auch entsprechend p├╝nktlich los. Und er kam auch noch genau p├╝nktlich an. Verr├╝ckt. Der Bus selbst war ein mittelm├Ąssig komfortabler Reisebus mit etwas seltsamen Klima, dass man aber immerhin individuell am Platz mit Frischluft beeinflussen konnte. Die Sitze waren hier und da mit etwas Leder gepimpt, aber nach 3:45h war das Ende der Komfortzone dann doch erreicht. Der Sitzabstand ist okay, wenn gleich deutlich geringer als im ICE. Will man mit seinem Laptop arbeiten wird genau das aber zum Problem. Die Minitische w├╝rden ihn zwar theoretisch halten, jedoch ist der Winkel zwischen Tischplatte und Vordersitz derart ung├╝nstig, dass man ihn max. im 60/70 Grad Winkel aufklappen kann. Sch├Ân ist anders. Leider gab es in meinem Bus keine Steckdosen und weit und breit kein WLAN. Daf├╝r war der Handyempfang au├čerordentlich gut. Ebenfalls auff├Ąllig – die fast schon sozialistischen Getr├Ąnke- und Snackpreise (siehe Bild).

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Meine erste Fernbusfahrt war ein ├╝beraus positives und f├╝r insgesamt 15,- EUR (Hin- und R├╝ckfahrt) sehr preisg├╝nstiges Erlebnis. H├Ątte ich allerdings f├╝r meine Fahrt 22,50 EUR pro Richtung zahlen m├╝ssen, dann h├Ątte ich wahrscheinlich den Mehrpreis von 9,50 EUR f├╝r eine Bahnfahrt (mit Bahncard 50) in Kauf genommen. Warum ? Fahrzeit, Sitzkomfort und Steckdosen.

Citroen C-Zero – ein elektrischer Fahrbericht

c01(only in german – sorry)

Elektroauto Nr. 2 – das war der Citroen C-Zero f├╝r mich. Meine ersten praktischen Erfahrungen in einem zero-emission-vehicle machte ich in einem e-Smart (Fahrbericht hier) vor ├╝ber einem Jahr. Genau genommen sind aber sowohl der e-Smart als auch der Citroen Zero nur lokal emissionsfrei, denn die Energie mit der sie geladen werden, muss schliesslich irgendwo und irgendwie produziert werden. Genug der Vorrede, schauen wir mal wie sich der kleine Citroen schl├Ągt.

Von au├čen betrachtet sieht der Citroen aus wie ein sehr schmaler, aber recht hoher Kleinwagen. Die Form hat mich sofort an asiatische Autos erinnert. Der Blick in den Kofferraum offenbart Platz f├╝r ca. 2 Bierk├Ąsten und noch ein bisschen Kram obendrauf. Nicht gro├č, aber f├╝r die Gr├Â├če des Fahrzeugs okay. Sollte man mehr Stauraum ben├Âtigen, kann man sich einfach der R├╝ckbank bedienen, die sich dank der 4 T├╝ren schnell beladen l├Ąsst. Ob ich dort allerdings sitzen m├Âchte – hinter mir als Fahrer jedenfalls nicht. Auf dem Fahrersitz angekommen, merke ich zum ersten Mal wie klein der Innenraum wirklich ist. Man sollte seinen Beifahrer schon m├Âgen, denn weit weg ist er / sie nicht. Die erste echte Entt├Ąuschung l├Ąsst dann nicht lange auf sich warten. Der Fahrersitz l├Ąsst sich nicht weit genug nach hinten schieben. Und das bei meinen mickrigen 1,80m. Daraus folgt, dass ich problemlos mit den Knien lenken k├Ânnte. Will ich aber nicht. Wenigstens l├Ąsst sich die Lehne deutlich hinter die B-S├Ąule bringen, was den Sitzkomfort wenigstens ein bisschen rettet. N├Ąchtes Problem – der Gurt. Ich muss mich schon deutlich verrenken, um ihn in seine Verriegelung zu bringen. Fazit: ich bin zu dick f├╝r dieses Auto. Danach wurde es besser.

Schl├╝ssel ins Z├╝ndschloss (ja sowas gibt es), drehen und es passiert – nichts. Das entsprach allerdings meiner Erwartung. Im Display begr├╝├čte mich in freundlichem Gr├╝n das Wort “Ready” und die Ladeanzeige stand bei “F” wie “Full”. Also fix den Ganghebel im extrem hakeligen Automatikgetriebe auf Reverse, lautlos raus aus der Parkl├╝cke und mittels “D” wie “Drive” der City entgegen. Schon auf den ersten Metern f├Ąllt auf, dass der C-Zero sehr wendig und zackig ist. Leider hat er nicht die unglaubliche Beschleunigung, wie ich sie im e-Smart beobachten konnte. Dr├╝ckt man das Gas beim Ampelrennen voll durch, so geht es durchaus flott vorw├Ąrts. Aber eben nicht radikal. Ein engagierter Rentner im Renault Megane konnte mich sogar auf den ersten 100m abh├Ąngen. Schade. Doch das Ganze hat seinen Grund. War alles ├╝ber 50 – 60 km/h im e-Smart eine reinste Qual, so souver├Ąn meistert der C-Zero den Sprint auf h├Âhere Geschwindigkeiten. Genauer gesagt, tat er das bis zu offensichtlich elektronisch begrenzten 136 Stundenkilometer. Okay, dann gings bergab und schon standen 142 km/h auf der Uhr aber wie jeder wei├č – auf jedes Tal folgt ein Berg. Diesen meisterte er anst├Ąndig im 120er Bereich. Nett. Dieser kurze Ausflug ├╝bers Autobahndreieck von M├Âbelhaus A zu M├Âbelhaus B hatte jedoch einen bitteren Nebeneffekt. Die Ladestandsanzeige war pl├Âtzlich nur noch halbvoll. Nach 20, zugegebenerma├čen nicht sehr sparsam gefahrenen, Kilometern. Ups. In den weiteren 12km City + Landstra├če blieb es dann aber dabei.

Ach ja die City. Dort hat mir der C-Zero wirklich gut gefallen. Genauer gesagt sogar sehr gut. Seine Fahrleistungen sind mehr als ausreichend um jederzeit allen Verkehrssituationen gewachsen zu sein. Dort ist er das kleine, nette Elektroauto welches einen von A nach B bringt. Ohne Murren und Knurren. Kleine Parkl├╝cken ? Kein Thema. Schmale Stra├čen ? Kein Thema. Schlechte stra├čen ? Aber sowas von ein Thema. Genau wie der e-Smart ist der C-Zero kn├╝ppelhart gefedert. Streng genommen habe ich mich mehrmals gefragt, ob das Ding ├╝berhaupt ein Fahrwerk hat. Schlagl├Âcher werden 1 zu 1 an die Insassen weitergegeben. Seine Dritten muss man wirklich gut festhalten. Auch jede andere erdenkliche Unebenheit wird gef├╝hlsecht ├╝bertragen. Menschen die in einer Stadt mit vielen schlechten Stra├čen leben, k├Ânnte das tats├Ąchlich abschrecken. Doch sind wir ehrlich – wer f├Ąhrt (und ich rede hier von Fahren im w├Ârtlichen Sinne und nicht vom Rush-Hour Stau) damit l├Ąnger als 30 Minuten am St├╝ck ? Und das kann man schon aushalten. Ich zumindestens. Ursache f├╝r die ruppige Art d├╝rfte (denn ich wei├č es ehrlich gesagt nicht genau und bin gerade zu faul zum Suchen) wohl die Tatsache sein, dass Citroen die Batterien in den Unterboden verbaut hat (was wiederum auch die H├Âhe des Fahrzeugs erkl├Ąren w├╝rde). Dementsprechend hat der C-Zero einen niedrigen Schwerpunkt und das ist (fast) immer gleichbedeutend mit einer guten Stra├čenlage. Dies habe ich bei einer von Gr├╝n auf Gelb wechselnden Ampel bei gleichzeitigem Abbiegevorgang gleich mal ausprobiert. Ergebnis – quietschende Reifen, leichtes Wanken. Das wars. Ehrlich gesagt hatte ich mich seelisch und moralisch schon auf ein ausbrechendes Heck und Geschrei vom Beifahrersitz vorbereitet. Doch dazu kam es nicht. Nett. Die aber offenbar im Stillen stattfindenen Schwei├čausbr├╝che lie├čen die Scheiben beschlagen, so dass ich mich zum ersten Mal mit der Heizung / L├╝ftung konfrontiert sah. Und da war sie endlich. Die kleine franz├Âsische Designnote, mit der Citroens Ingenieure deutsche Autofahrer verwirren seit 1886. Mit Funktionalit├Ąt hatte das n├Ąmlich nichts zu tun. Der obere der 3 Drehregler machte insofern noch Sinn, dass man von links nach rechts die Temperatur von kalt bis warm regeln konnte. Der Mittlere regelte das Gebl├Ąse. Jedoch nicht in 1, 2 oder 5 Stufen, sondern in ca. 20. Warum und wozu ? Ich habe keine Ahnung. Dann der letzte Drehregler, verantwortlich f├╝r das Ziel der L├╝ftung (scheibe, F├╝├če, etc.). Dieser befand sich soweit unten, dass ich ihn leichter mit dem Fu├č als mit der Hand h├Ątte bedienen k├Ânnen. Dementsprechend konnte ich die H├Ąlfte der Symbole nicht lesen und musste mich schon sehr anstrengen, um das gew├╝nschte Ergebnis zu erzielen ohne dabei einen Unfall zu bauen. Nicht gut. ├ähnliches gilt f├╝r die an sich nicht so dumme R├╝ckspiegel / Navi Kombination. Leider sorgt das in die rechte Seite des R├╝ckspiegels eingebaute Navigationssystem daf├╝r, dass der ├╝brig gebliebene Bereich f├╝r den R├╝ckspiegel ziemlich klein ist. Und irgendwie auch seltsam dunkel. Vielleicht war er abgeblendet (konnte ich nicht rausfinden). Und – das Navi lenkt vom Verkehr ab. Erheblich. Zun├Ąchst erschien es mir logisch – denn in den R├╝ckspiegel schaue ich (im Vergleich zu sehr vielen anderen Verkehrsteilnehmern) recht h├Ąufig. Ben├Âtigt man daf├╝r aber nur Sekunden, so reicht das nicht um auf dem Navi etwas zu erkennen. Die logische Folge – man schaut l├Ąnger hin und nicht nach vorne. Die Bedienung habe ich der Person auf dem Beifahrersitz ├╝berlassen (jaja Vorbild und so), doch leider war das auch keine gute Idee. Denn w├Ąhrende diese die Zieleingabe vornimmt, sieht man im Spiegel auf der Beifahrerseite nix mehr. Zudem hat man st├Ąndig Arme neben sich in Kopfh├Âhe rumfuchteln. Ich denke ein klassiches Frontscheibennavi ist die bessere Wahl.

Fazit: Es gibt vieles am C-Zero was mir nicht gefiel. Die selben Dinge gefallen mir aber auch an einem Renault clio oder einem Citroen C1 nicht. Die Fahrleistungen stimmen. Und genau das macht den C-Zero so gut. Er ist kein elektrischer Gabelstapler f├╝r die Stra├če, sondern ein vollwertiges Auto. Daher w├╝rde ich ihn wieder fahren. Gerne sogar. Ob das jetzt die Umwelt schont und alle unsere Probleme in Bezug auf Mobilit├Ąt l├Âst ist eine andere Diskussion.

Nachtrag:

Ach da war ja noch etwas. Irgendsoein Depp hatte seinen Benzin-Toyota auf meinem reservierten Parkplatz mit Steckdose geparkt. Zum Gl├╝ck das Problem der Car-Sharing Firma und nicht meins. Allerdings f├╝hrte dieser “Vorfall” zu einem lustigen Telefongespr├Ąch mit der Hotline besagter Firma. Kurz den Sachverhalt geschildert und schon fragte die Dame am anderen Ende der Leitung. “Na wie voll isser denn noch ?” “Halb voll.” war meine Antwort. Daraufhin sie: “Na was hei├čt denn halb voll, 80% oder 60% ?”. Ich dachte f├╝r einen kurzen Augenblick sie will mich verarschen, aber dann kam die Erleuchtung. Ich: “Na halb voll sind 50%.” Sie: “Aber sie sind doch nur 32km gefahren.”

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Deutsche Bahn: Einmalige Identifikation, Raucher und Pinkelpause

(only in german – sorry)

Der / die aufmerksame Leser/-in wei├č – ich hatte bis vor kurzem noch eine Bahncard 100. Inzwischen bin ich wieder Bahncard 50 Fahrer und Onlineticket-Ausdrucker. Dabei ist mir etwas seltsames aufgefallen. Einen Tag nach Ablauf der Bahncard 100 konnte ich diese noch als Identifikationskarte nutzen, obwohl sie abgelaufen war. Der in fettem Rot gedruckte Hinweis w├Ąhrend des Buchungsprozess war gar nicht zu ├╝bersehen, denn ich hatte vorsichtshalber schon mal den Personalausweis bereit gelegt. Am zweiten Tag nach Ablauf der Bahncard 100 ging das nicht mehr. Warum ? Keine Ahnung. Auch hier l├Ąsst die Bahn ihre Kunden lieber unwissend.

Aus der Kategorie “Lustige Durchsagen Teil 269” habe ich letzte Woche folgendes von einem Zugbegleiter geh├Ârt: “Und hier noch eine Durchsage f├╝r unsere rauchenden Fahrg├Ąste. In Mannheim hat unser Zug 10 Minuten Aufenthalt. Sie haben dort letztmalig vor Berlin die Gelegenheit eine Raucherpause einzulegen. Unser Zug verl├Ąsst Mannheim nicht vor 18:32 Uhr.” Fand ich sehr nett (obwohl ich Nichtraucher bin).

Zu guter Letzt habe ich im wundersch├Ânen Eisenbahnromatik Blog die Antwort auf die dr├Ąngende Frage gefunden, was der Lokf├╝hrer eigentlich macht wenn er mal muss.

Eisenbahnromantik

(only in german – sorry)

Dank meines liebsten politischen Twitterers @wahl_beobachter bin ich auf die beiden Twitterinnen @KrohnCaroline und @KatringoesTria aufmerksam geworden, die unter http://eisenbahnromantik.wordpress.com einen wundersch├Ânen Blog unter der ├ťberschrift “Unter Zugzwang ÔÇô die allt├Ągliche Eisenbahnromantik ÔÇô wir genie├čen das Leben in vollen Z├╝gen.” betreiben (eine sehr treffende ├ťberschrift wie ich ├╝brigens finde).

Ich habe keine Zeit verschwendet und mich gleich mal mit einem Gastbeitrag aus meinem Bahncard 100 Experiment angebiedert ;-). Also schaut mal rein….ach ja, auf Twitter sind sie unter @Eisenbahnromant zu finden.