CarNoGo – warum ich in New York kein car2go Auto mieten konnte

(only in german – sorry)

Kennt ihr das? Diese innovativen Mobilit√§tskonzepte? Immer und √ľberall verf√ľgbar, einfach die App √∂ffnen und einsteigen?

Nun, wie sich herausstellte, gilt das nicht √ľberall.

Aber von vorn. Ich war vor kurzem in den USA, genauer gesagt in New York. Das U-Bahn System dort ist schlicht und einfach Mist und dann waren auch gleich noch 2 Linien aufgrund von Bauarbeiten teilweise gesperrt. Und obwohl ich der englischen Sprache einigermaßen mächtig bin, war es mir nicht möglich herauszufinden, was nun wie und wo genau gesperrt ist.

Egal. Es musste ein alternatives Fortbewegungsmittel her und da ich weder die Uber noch die Lyft App auf meinem Telefon hatte, √ľberkam mich ein freudiges L√§cheln, als ich einen kleinen wei√ü-blauen Car2Go Smart sah. Nur leider konnte ich die Car2Go App nicht dazu √ľberreden, mir das Fahrzeug zur Miete zu √ľberlassen.

Und um es kurz zu machen – es geht nicht. Als deutscher Nutzer von Car2Go kann man in den USA keine Fahrzeuge mieten. Es ist eine erneute, manuelle Verifizierung des F√ľhrerscheins n√∂tig, die nur vor Ort gemacht werden kann. Selbst wenn man dieses Hindernis hinter sich bringen k√∂nnte (was bei einem l√§ngeren Aufenthalt durchaus m√∂glich w√§re), ben√∂tigt man zus√§tzlich noch einen neuen Car2Go Account. “Pendelt” man also h√§ufiger zwischen den USA und Deutschland, m√ľsste man sich auf dem Smartphone also auch st√§ndig an der App an- und abmelden.

Das Schlimmste aber daran – die deutsche Car2Go Website schweigt sich √ľber diese Beschr√§nkung aus. Ich musste wirklich ziemlich lange suchen, bis ich schlie√ülich auf der amerikanischen Website – und dort auch sehr versteckt – diese Info fand. Nat√ľrlich habe ich auch versucht, den amerikanischen Kundendienst anzurufen. In der seeeeeehr langen Warteschlange habe ich aber aufgegeben.

Sehr √§rgerlich das Ganze. Letztendlich wurde ich dann Kunde von Lyft und Uber, wobei die “Lyft Experience” die deutlich Bessere war.

Zensur

(only in german – sorry)

Seit 01.10.2017 ist das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft getreten. Heute habe ich die Auswirkungen davon zum ersten Mal live erlebt. Ein User bei Twitter hat einen mehr Tweets “retweetet”. Allerdings konnte ich diesen Retweet nicht lesen. Stattdessen zeigte mir Twitter (links im Bild) die Meldung “…account has been withheld in: Germany.” Daraufhin begab ich mich mit Hilfe eines VPN¬īs nach Tschechien, so dass ich den Retweet lesen konnte (rechts im Bild). Der Beitrag war harmlos.

Trotzdem war ich geschockt √ľber diese sehr direkte und sichtbare Form von Zensur. Ich f√ľhlte mich an die DDR erinnert, aber auch an die zahlreichen Vorhaltungen in unserer Zeit gegen√ľber Russland, China und einigen arabischen Staaten. Als ich vor √ľber 20 Jahren zum ersten Mal einen Fu√ü ins Internet gesetzt habe, war das der Anfang einer neuen Zeitrechnung f√ľr mich. Der Austausch mit Menschen aus (fast) aller Welt war mit einem Mausklick m√∂glich. In Newsgroups, Foren und dem IRC galt es eins ums andere Mal zu lernen, dass andere Meinungen sehr unbequem und sehr anstrengend, manchmal auch verletztend sein k√∂nnen. Trotzdem halte ich das, was ich unter Meinungsfreiheit kennen gelernt habe und verstehe, f√ľr ein absolut unverzichtbares Grundrecht. F√ľr mich ist es die Basis von Demokratie.

Und nein, ich habe die letzten Monate und Jahre nicht unter einem Stein gelebt. Ich habe die diversen Einschr√§nkungen der “Freiheit” zur Kenntnis genommen. So richtig wirklich betroffen, haben sie mich bisher nicht. Wohl auch ein Grund daf√ľr, dass ich mich heute fragen muss, ob ich nicht mehr dagegen h√§tte tun k√∂nnen. Die Antwort darauf ist: Ja, ich h√§tte mehr dagegen tun k√∂nnen und m√ľssen.

Ich w√ľrde jetzt gerne schreiben, dass mir der 02.11.2017 f√ľr immer in Erinnerung bleiben wird. Leider stimmt das nicht. Ich werde ihn – so wie ich mich kenne – schon sehr bald vergessen haben. Das Gef√ľhl, in einem freiheitlich-demokratischen Land zensiert wurden zu sein, werde ich jedoch nicht so schnell vergessen.

eBay + PayPal + DHL ins europäische Ausland = nicht gut

(only in german – sorry)

Ich habe letztens einen Artikel bei eBay verkauft. F√ľr einen mittleren dreistelligen Eurobetrag. Als privater Verk√§ufer. Nach Italien. Der K√§ufer hat¬†per PayPal gezahlt. Ich habe¬†den Artikel¬†per DHL International verschickt und der K√§ufer hat¬†ihn¬†wenige Tage sp√§ter erhalten. Leider besch√§digt.

Am Ende hat der K√§ufer sein Geld √ľber den PayPal K√§uferschutz und ich einen besch√§digten Artikel zur√ľckerhalten. Sch√∂ner Mist.

Was¬†genau war passiert?¬†Der K√§ufer wollte den Artikel¬†zur√ľck schicken¬†und sein Geld wieder haben. Verst√§ndlich. H√§tte ich auch gewollt. Leider¬†hat der K√§ufer bei der Annahme des Paketes dem Paketboten nicht mitgeteilt, dass das Paket besch√§digt ist – obwohl es aussah als sei ein Monstertruck dr√ľber gefahren. Also rief ich bei DHL an und bekam dort nur die lappidare Antwort, dass bei Sendungen ins Ausland immer der Empf√§nger den Schaden melden muss (https://www.dhl.de/de/privatkunden/hilfe-kundenservice/schadensanzeige.html). Das versuchte der K√§ufer (zumindestens behauptete er das) bei seiner lokalen Postfiliale – ohne Erfolg. Wir versuchten es dann zusammen online bei der italienischen Post. Keine Reaktion. Nach einigem Hin- und Her stellte der K√§ufer schliesslich einen Antrag auf K√§uferschutz per PayPal.

Ich wurde von PayPal zur Stellungnahme aufgefordert und legte den Sachverhalt 1:1 dar. Die Entscheidung folgte auf dem Fu√üe. R√ľckerstattung des Kaufpreises nach R√ľcksendung des Artikels. Das tat der K√§ufer umgehend und so stand¬†auf meinem PayPal Konto ein dickes dreistelliges Minus. Als Gegenleistung erhielt ich den besch√§digten Artikel zur√ľck. Die Tatsache, dass der Artikel w√§hrend des Transports besch√§digt wurde, spielte keine Rolle bei der Entscheidung von PayPal.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass der Versand eines Artikels ins Ausland ein hohes Risiko darstellt. Denn wird der Artikel beschädigt, bleibt man auf den Kosten bzw. dem beschädigten Artikel sitzen und hat keinerlei Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.

 

2016 Spielberg F1 Review – Who¬īs to blame for the Mercedes crash ?

Well the answer to this question is quite simple:

On track – it¬īs Lewis Hamilton. Because there are some simple unwritten rules in motorsport. 1.) Don¬īt take your teammate out. 2.) Don¬īt take the race leader out. 3.) Don¬īt take the championship leader out. So the accident in Spielberg reads like this: Lewis Hamilton took his teammate, who was also the race and championship leader out. End of story.

BUT:

99% of the blame goes out to the Mercedes management (so we have 1% left for Lewis which is pretty fair I think) – in person Toto Wolff (and Niki Lauda too). Why ? Because they failed to make an important decision at a point in the race where everything was still okay. And I can only repeat here what Jackie Stewart advised: “Hold your positions.” That¬īs the call. Nothing else. And you know why ? For the company. For the success of the whole F1 race team. For everbody. Nico would have won the race, Lewis would have come 2nd and the points for the team in the constructors championship would have been maxed. It would have been the best decision to take and it would have been the only one reasonable. But instead they just did nothing.

And that leads me to an important point. A company has a management to take decisions. Important decisions. Unpopular decisions. Hard decisions. That¬īs the only reason management exists. Everything else runs pretty fine without management. And if it fails in doing so then it has to be replaced. As simple as that.

You can¬īt blame your workers for doing something wrong after 50 something laps out on the track at 300km/h always hard on the edge. Lewis and Nico did their absolute best in this race. They did exactly what they are being paid for. Toto¬īs job would have been to max their performance for the best of the company. And he didn¬īt do that.

But in the end the drivers got a “last warning” and might face consequences in case of another accident. Suspension (not the part of the car).

Are you fucking kiding me ? You really want to suspend the 2 guys who did a perfect job ? That¬īs a typicial case of management failure. The old story – better decide nothing, than decide something unpopular. Let the workers sort this out. And if they can¬īt well, we can fire them. Or suspend them.

Unbelieveable…

Die TU Ilmenau steht vor dem wohl gr√∂√üten Umbau seit 23 Jahren…

(only in german – sorry)

…so beginnt ein Interview in der Th√ľringer Allgemeine vom 03.03.2015 mit dem Rektor der TU Ilmenau¬†Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Prof. h. c. mult.¬†Peter Scharff. Anlass f√ľr das Interview sind die Pl√§ne des Rektorates, eine umfassende Strukturreform der Universit√§t durchzuf√ľhren bei der u.a. 11 Lehrst√ľhle wegfallen sollen. Die √úberschrift des Interviews ist in diesem Falle keine √úbertreibung, sondern eine nicht unrealistische Zustandsbeschreibung. Leider ist die ganze Thematik a) sehr komplex und reicht b) zeitlich deutlich weiter zur√ľck, als dies im Interview deutlich wird. Das ist aber kein Vorwurf an den Interviewer sondern schlicht und einfach der Tatsache geschuldet, dass sich der gesamte Sachverhalt mit allen bereits get√§tigten (Spar-)Ma√ünahmen und ihrer zeitlichen Abfolge, sowie den Ursachen, nicht sinnvoll in einem Artikel oder Interview abbilden lassen.

Nachdem ein Freund das Interview auf Facebook geteilt hat, habe ich einen Kommentar dazu geschrieben, den ich hier leicht bearbeitet wiedergeben m√∂chte, wohl wissend das mein Kommentar deutliche inhaltliche L√ľcken aufweist und den Sachverhalt ebenso nicht in G√§nze darzustellen vermag.

Soweit ich die Situation √ľberblicke, sind die Pl√§ne des Rektorates die Reaktion auf hochschulpolitische Entscheidungen, die schon vor sehr vielen Jahren getroffen wurden. Genau genommen sind sie eine Kapitulation vor den Implikationen dieser Entscheidungen. Viele Universit√§ten in Deutschland haben in den letzten Jahren alles an Kosten rausgeschwitzt, was sich ohne grundlegende Eingriffe in die Struktur (was am Beispiel der TU Ilmenau¬†die Anzahl der Lehrst√ľhle und damit auch mehr oder weniger die wissenschaftliche Breite ist) herausschwitzen lie√ü.
Allen Beteiligten muss klar gewesen sein, dass der Tag kommen wird, an dem die politisch und wirtschaftlich gewollte Profilbildung und Schwerpunktsetzung (bezogen auf Forschung UND Lehre) der Universit√§ten sich nicht mehr weiter aufschieben lassen wird. Das Druckmittel, um die gr√∂√ütenteils sehr unwilligen Universit√§ten¬†(Freiheit von Forschung und Lehre)¬†zur Aktivit√§t zu bewegen, war von Anfang an das Geld. Zum einen gut getarnt durch Ma√ünahmen wie z.B. die Exzellenzinitiative des Bundes, zum anderen durch zu mindestens fragw√ľrdige Finanzierungskonzepte wie den Hochschulpakt in Th√ľringen. Denn die wissenschaftliche Breite an einer Universit√§t ist nicht mehr erw√ľnscht (z.B. an der Universit√§t Halle). Es soll stattdessen stark spezialisierte und hocheffiziente Ausbildungsst√§tten geben, die Studierende schnell in einer gewissen Qualit√§t dem Arbeitsmarkt zuf√ľhren. Der Zug, um diese grunds√§tzliche Ausrichtung in Frage zu stellen, ist schon lange abgefahren. Das Rektorat der TU Ilmenau tut jetzt das, was es auch schon vor 5, vielleicht sogar 10 Jahren h√§tte tun k√∂nnen oder m√ľssen (genau genommen haben sie sogar schon damit angefangen, nur bisher mit anderen Ma√ünahmen). Sie versuchen, die TU Ilmenau in der jetzigen Qualit√§t als Technische Universit√§t zu erhalten. Und auch wenn das jetzt arg kitschig klingt, ist es meiner Meinung nach ein “Klasse vor Masse” Ansatz. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in manchen Erfurter Schreibtischschubladen die Briefb√∂gen mit Technische Hochschule Ilmenau gut bevorratet lagern (meint die “Degradierung” zur Fachhochschule). Ich pers√∂nlich hoffe, dass sie auch da bleiben.

Nichtsdestotrotz sollte das Rektorat die bisher an der TU Ilmenau gelebte Mitbestimmung respektieren und den straffen Zeitplan ggf. dahingehend anpassen. Am Vorhaben an sich wird das nur leider nichts ändern.

 

Wie ein schlechter Home Shopping Kanal. Nur noch schlechter.

(only in german – sorry)

Ich war heute auf der Th√ľringen Ausstellung. Und bevor ich jetzt hier etwas Falsches schreibe, habe ich auf der offiziellen Website kurz nachgelesen, um was es sich dabei eigentlich handelt. Es ist “Th√ľringens gr√∂√üte Verbrauchermesse” (http://www.thueringen-ausstellung.de/index.html) und “Die 25. Th√ľringen Ausstellung hat ein zahlungskr√§ftiges wie anspruchsvolles Besucherpublikum. 41% der Besucher kommen mit einem gezielten Kaufinteresse…” (http://www.thueringen-ausstellung.de/aussteller/verbrauchermesse_infos.html). Vielleicht h√§tte ich mir das vorher einmal durchlesen sollen (zugegebenerma√üen h√§lt die Website derart viele Informationen √ľber die Messe bereit, dass ich es niemandem anderes als mir selbst anlasten kann, das ich mit offensichtlich vollkommen falschen Erwartungen dahin gegangen bin).

Denn Messe und Besucherpublikum hatten eine Sache gemeinsam: anspruchsvoll waren sie beide nicht. Anhand der sich bildenden Menschentrauben war schnell klar, was hier die wa(h)ren Renner (das “h” in Klammern sollte ein Wortwitz werden mit Ware und Renner, naja, online geht eben doch nicht alles so gut wie im real life) sind:

1.) Klob√ľrsten

2.) “innovative” Reinigungsger√§te

3.) mindestens ebenso “innovative” Obst- und Gem√ľseschneideger√§te

Und so kam es, dass ich als Mensch mit einer gewissen Affinit√§t zu Technik und einer gewissen Zuneigung gegen√ľber Innovationen recht schnell¬†mit meiner ersten Ausstellungsdepression zu k√§mpfen hatte. Diese konnte ich gl√ľcklicherweise mit einem wirklich sehr guten Kaffee im Zaum halten, der Innovation des Coffee Bikes sei es gedankt. Doch sp√§testens als ich an einem Stand mit franz√∂sischen M√∂beln, die in Frankreich gefertigt und von einer franz√∂sischen Firma¬†aus Frankreich heraus vertrieben werden, vorbei kam, hatte ich ernsthafte Probleme den Th√ľringen-Bezug herzustellen (nicht das es bei den chinesischen Handyh√ľllen, dem Schweizer Bergk√§se oder dem amerikanischen Patentrasentrimmer einfacher gewesen w√§re). Doch die vor Erstaunen √ľber all die fantastischen Produkte sprichw√∂rtlich offenen M√ľnder der Generation 50+ sprachen eine ganz eigene Sprache. Nur leider nicht meine.¬†Zielgruppenmarketing at its best. Das hatte auch die Th√ľringer CDU verstanden. Frei nach dem Motto, wenn der W√§hler nicht zu uns kommt, kommen wir eben zu ihm, war die CDU mit prominenter Mannschaft aufgelaufen (u.a. Mohring, Lieberknecht). Offensichtlich f√ľhlte sie sich in diesem bedeutungs- und inhaltslosen¬†Produktmeer gut aufgehoben und nutze nebenbei die Chance, verst√∂rten Th√ľringerInnen die Welt zu erkl√§ren. Ich habe mich ja immer gefragt, wer eigentlich diese rund 33%¬†CDU W√§hlerInnen sind. Heute habe ich einen Teil davon kennengelernt und es hat mich – wieder einmal – an meinen Landsleuten zweifeln lassen.

Aber wie sagt man neuerdings so sch√∂n ? Es war ja nicht alles schlecht. Und so gab es tats√§chlich auch einige Produkte, die in Th√ľringen hergestellt werden und einige Firmen, deren direkter Bezug zu Th√ľringen nicht abgestritten werden kann. Hungrig und durstig durfte man ebenfalls¬†sein und mit etwas M√ľhe w√§re es sogar m√∂glich gewesen, diese Bed√ľrfnisse rein mit th√ľringischen Erzeugnissen zu stillen. Ausgefuchste Sparf√ľchse h√§tten dies sogar geschafft, ohne einen Pfennig Cent daf√ľr bezahlen zu m√ľssen. Grunds√§tzlich sch√∂n war auch eine Sonderausstellung zum Hubble Weltraumteleskop, wenn gleich es beim Aufbau wohl etwas schnell gehen musste. Ich habe eine ganze Weile gebraucht um festzustellen, dass der Hubble Nachbau falsch herum steht und sich deswegen die Erkl√§rung dazu so schlecht lesen l√§sst. Der Bezug zu Th√ľringen…ach, wayne.

Sonst noch was ? Nun ja, die Bundeswehr war nat√ľrlich vertreten. Mit einem recht gro√üen Stand, der in deutlich besserem Zustand war, als es die Ausr√ľstung der Truppe zu sein scheint. Weiterhin gab es wunderbare, handgemachte Holzm√∂bel. Aus Th√ľringen. Einen VW XL1 (der ist wirklich verdammt klein). Und eine hysterische Tortenversteigerung.

Zum Abschluss gibt es noch ein ganz dickes Minus f√ľr die Messe Erfurt, bzw. genauer gesagt f√ľr ihre elektronischen Informationstouchscreens. Diese¬†begr√ľ√üten mich zun√§chst mit einer akzeptablen Oberfl√§che (weder h√ľbsch noch intuitiv), doch das √§nderte sich sehr schnell. Nach Auswahl eines Men√ľpunktes auf der linken Seite des Bildschirms wurde ich schlagartig in die 90er Jahre zur√ľck versetzt. Der linke Teil des Bildschirms blieb erhalten und im rechten Teil des Bildschirms √∂ffnete sich frame-artig die auf Schriftgr√∂√üe minus 7 zusammengequetschte Website der Erfurter Messe. Ich hielt das erst f√ľr einen Witz, dann f√ľr einen Bedienfehler meinerseits. Leider war es aber die traurige Realit√§t. Was erwartet man von einem Informationsterminal auf zumeist un√ľbersichtlichen Messen ? Richtig. Schnelle, √ľbersichtliche und leicht verst√§ndliche Informationen wo sich was befindet. Hier gab es nichts davon. Das passte dann doch wieder zum Rest der Th√ľringen Ausstellung.

 

Dokumentation: Verschwörung gegen die Freiheit (ZDF) РDownload

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Das ZDF hat eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel “Verschw√∂rung gegen die Freiheit” gezeigt. Sie¬†zeigt Hintergr√ľnde und politische Folgen der weltweiten √úberwachungsprogramme. Ich finde die Doku recht gelungen und stelle sie daher hier als Download zur Verf√ľgung (bis die erste Abmahnung kommt). Bezahlt hab ich (die Doku) dank meiner GEZ-Geb√ľhren schon.

>>> Download РVerschwörung gegen die Freiheit РTeil 1

>>> Download РVerschwörung gegen die Freiheit РTeil 2

Die Dateien sind mit Rar gepackt und enthalten 5% Wiederherstellungsinformationen.

Buchtipp: Josef Foschepoth – √úberwachtes Deutschland

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Wer glaubt Briefe wurden nur im Unrechtsregime der DDR ge√∂ffnet, Telefone abgeh√∂rt, der sollte sich die Lekt√ľre von Josef Foschepoth mit dem Titel “√úberwachtes Deutschland” nicht entgehen lassen. Die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung schreibt dazu auf Ihrer Website (http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/174685/ueberwachtes-deutschland):

Post- und Telefon√ľberwachung in der alten Bundesrepublik
√úberwachung ist ein hoch aktuelles Thema ‚Äď aber zugleich eines mit Wurzeln bis in die Fr√ľhzeit der Bundesrepublik: Der Historiker Josef Foschepoth hat bisher geheim gehaltene Archivalien ausgewertet. Sie belegen, dass auch nach dem Kalten Krieg der Telefonverkehr abgeh√∂rt und in gro√üer Zahl Briefe ge√∂ffnet wurden.

Dort l√§sst sich das sonst ordentlich teure Buch als g√ľnstige Schrift f√ľr 4,-50 EUR bestellen.

 

Bildquelle: http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/174685/ueberwachtes-deutschland

Newsflash

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“…Auf die Frage, ob die Bundesregierung den Zeugen Snowden vor einer Festnahme durch die USA sch√ľtzen k√∂nne, antwortet diese: “Nein.” Auch k√∂nne man Snowden nicht garantieren, dass man ihn nicht an die USA ausliefere. “Nein” – so lautet auch hier die einsilbige Antwort auf die entsprechende Frage.” Wir haben echt ne geile Regierung. Nicht. Ich finde sie sollten sich auch nicht mehr Regierung sondern, Verwaltung nennen.

Innerhalb der EU darf jetzt grenz√ľberschreitend unter den Mitgliedsstaaten abgeh√∂rt, durchsucht und noch einiges anderes werden. Das EU-Parlament hat es zudem geschafft, die ganze Sache recht lautlos zu beschlie√üen. Herzlichen Gl√ľckwunsch. Nicht.

Microsoft hat IGN exklusiv an Forza Horizon 2 schn√ľffeln lassen, welches anhand der aktuellen Verkaufszahlen der Xbox One wenig √ľberraschend im Herbst sowohl f√ľr die X1 als auch die 360 erscheinen wird. Wie stark sich die beiden Versionen voneinander unterscheiden werden, steht (noch) in den Sternen. Ab Freitag gibt es dann bewegte Bilder zu sehen und man darf wirklich gespannt sein. Nicht nur weil Teil 1 gro√üartig war, sondern weil in den kommenden Wochen und Monaten ein Rennspieltrio um die Gunst der Spieler buhlen wird. Den Anfang macht Grid Autosport, dass schon im Juni erscheint, gefolgt von Forza Horizon 2 irgendwann im Herbst und dann sp√§ter (nichts genaues wei√ü man nicht) von Driveclub komplettiert wird. Gerade letzteres scheint – glaubt man den zahlreichen optimistischen Previews – deutlich zugelegt zu haben und kann zudem die gr√∂√üte Next-Gen Gemeinde (gemessen anhand der Verkaufszahlen von PS4 und X1 (hat hier einer WiiU gerufen ?)) auf seiner Seite wissen.

Wenn es nach mir ginge, w√ľrde alle 3 Spiele einfach f√ľr den PC erscheinen und die Welt w√§re in Ordnung. Microsoft hat sich auf der GDC bereits die Frechheit erlaubt (http://www.youtube.com/watch?v=IwSzpuRR2FI) eine Direct-X 12 Demo mit Forza 5 zu zeigen. Damit haben sie sich bei den PC-Racern keine neuen Freunde gemacht (als ob sie unter denen √ľberhaupt welche h√§tten). Naja. Bevor ich es vergesse – vor wenigen Tagen ist Mario Kart 8 f√ľr die WiiU (http://de.wikipedia.org/wiki/Wii_U) erschienen. Ich war nie so der Mario Kart Liebhaber, aber glaubt man den Experten d√ľrfte es das meistverkaufteste WiiU spielen sein / werden und dennoch das am wenigsten verkaufte Mario Kart aller Zeit. Am Spiel kann es nicht liegen (http://www.metacritic.com/game/wii-u/mario-kart-8), sondern wohl eher daran, dass kein Mensch eine WiiU kauft.

Obwohl dieses Video von Luigi ein Kaufgrund wäre: http://www.youtube.com/watch?v=PpxDuNFBVj8

Easybell Рzuverlässige Abwicklung und lahmes VDSL

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Ich war bislang Telekom Entertain und VDSL 50 Benutzer. Mit der Qualität und insbesondere der Geschwindigkeit des VDSL 50 Anschlusses war ich SEHR zufrieden. Mit dem Preis weniger. Daher entschloss ich mich nach reiflicher Überlegung zu Easybell zu wechseln.

Die Abwicklung und Neuschaltung klappte 1A. Sogar der Router war rechtzeitig und vorkonfiguriert angekommen. Doch die b√∂se √úberraschung kam erst noch. Ziemlich ungl√§ubig blickte ich auf die 18 Mbits Downstream und 2,5 Mbits Upstream den mir die Fritzbox anzeigte. Ich hatte doch VDSL 50 bestellt und das (verdammt nochmal) wollte ich auch haben. Nach einem kurzen und ern√ľchternden Mailwechsel mit dem Easybell Support war klar – mehr is nich. Angeblich benutzt Easybell wohl die Telefonica-Infrastruktur und damit eine andere (l√§ngere) Leitung zu meiner Wohnung als die Telekom.

Mir kamen fast die Tr√§nen, hatte ich doch bisher meinem VDSL 50 Anschluss der Telekom regelm√§√üig beim “peaken” √ľber die 50 Mbits zugeschaut. Seltsamerweise hat sich die Performance meines Anschlusses auf wundersame Weise doch nochmal erh√∂ht, auf immerhin 25Mbits Down- und 5 Mbits Upstream. Nur leider ist das ziemlich genau die H√§lfte von dem was ich haben wollte (und wof√ľr ich auch bezahle).

In diesem Sinne…Finger weg von Easybell, Asche auf mein Haupt und zur√ľck zum gro√üen T.

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